Der kleine Schwarze steht für einen belebenden Erfrischungsschub, der auch in den Abendstunden noch einmal Kraft gibt. Ein Espresso wird, wenn er nach einem Original-Verfahren hergestellt wird, aus gemahlenem Kaffeepulver mit dunkler Röstung hergestellt.

Der richtige Espresso wird im sogenannten Siebträgerverfahren zubereitet. Dabei wird eine Menge von ca. 7 Gramm Kaffeepulver in ein Sieb getan und mit einem sogenannten Tamper von Hand festgedrückt. Die Ränder des Siebes werden saubergewischt, damit bei der Zubereitung kein loses Kaffeepulver im Espresso landet. Dann wird für einen einfachen Espresso rund 25 ml Wasser bei knapp 90°Celsius bei etwa neun Bar Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Durch den Druck entsteht die typische Crema.

Espresso wird in einer vorgewärmten dickwandigen Tasse serviert, damit das Getränk nicht so schnell auskühlt. In Restaurants und Cafés wird oftmals ein Glas Wasser zum Espresso serviert, damit die Bitterstoffe „weggespült“ werden können.

Übrigens: Das ein Espresso überdurchschnittlich viel Koffein enthält, ist ein Ammenmärchen. Ein einfacher Espresso enthält im direkten Vergleich mit einer Tasse aufgebrühtem Filterkaffe rund 40 % weniger Koffein. Daher ist er auch nach einem Abendessen ein krönender Abschluss.